Pädagogik

Kunst ist oft ein soziales Phänomen. Das Verständnis sozialer, geschichtlicher, aber auch handwerklicher Aspekte öffnet oftmals erst den Zugang zur Kunst.

Techniken:

Zeichnen, Ölmalerei, Gouache, Aquarelle, Acrylmalerei.

Ausserdem:
Theatergruppe, Improvisation, Clownerie sowie Vorträge zu Verschiedenen Themen oder Ausstellungsbesuche.
Um sie in ihrer Entfaltung, Vielseitigkeit und ihrem Ausdruck zu verstehen.

Was ist Kunstpädagogik

Kunst ist ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Um sie in ihrer Entfaltung, Vielseitigkeit und Ausdruck zu verstehen, muss man sich damit auseinandersetzen – sowohl in Techniken (Aquarelle, Ölmalerei, Gouache, Zeichnen, usw.), als auch in der Kunstgeschichte.

Ausbildung

Studium der Kunstpädagogik in Pindamonhangaba, Brasilien, erfolgreiche Absolvierung des Ersten Staatsexamens für das Lehramt am Gymnasien in Bayern im Fach „Kunst“, u.v.a.

Berufliche Erfahrung

Ich arbeitete fast fünf Jahre als Kunstlehrer für die Grundschule (1.-6. Klasse) in Brasilien; ausserdem kam der pädagogische Aspekt während meiner Arbeit als Kunsttherapeut häufig zur Anwendung.

Vision

Durch Vermittlung von Kunst behilflich sein, dass jeder seinen eigenen Weg durch / zur Kunst findet.

Grundhaltung

Zusammen entdecken, welche Technik die zufriedenstellendsten Ergebnisse liefert.

Interessiert

Kontaktieren Sie mich, gerne beantworte ich Ihre Fragen oder Anfragen für eine Terminvereinbarung.

Gouache

Gouache (von Italienisch Guazzo = Lache) ist eine Maltechnik mit halbdeckenden und deckenden Wasserfarben, die aus Pigmenten, Kreide und dem Bindemittel Gummiarabikum hergestellt werden. Die Gouachefarben eigenen sich hervorragend für detailreiche Malerei und spontane Improvisationen.
Sie können dünn - fast wie beim Aquarell - oder pastos verwendet werden. Beim Trocknen hellen die Farben typischerweise gegenüber ihrem nassen Zustand auf. Gouache bleibt auch nach der Trocknung wasserlöslich, Teile eines getrockneten Farbauftrags können also wieder entfernt oder verändert werden.
Die Farbe trocknet matt auf und zeigt dann eine samt- oder pastellartige Oberfläche. Bei pastosem Auftrag ist die Farbe leicht spröde, weshalb sie sich dann nur für Untergründe eignet, die wenig oder gar nicht flexibel sind (straff gespannte Leinwand, Holztafeln, Malpappen oder ähnliches). Bei dünnem Farbauftrag können praktisch alle üblichen Bildträger - auch die flexiblen - wie z.B. Papier und Pappe verwendet werden.

Quelle: Boesner-Katalog

Aquarelle

Aquarellmalerei benutzt lasierende Wasserfarbe (vom Latein Aqua = Wasser). Diese sind mit Pflanzengummi (Gummiarabikum) angeriebene Lasurfarben (transparente Farben), die den Malgrund durchscheinen lassen. Darauf beruht ein wesentlicher Teil der Wirkung der Aquarellmalerei. Der aus Pigmenten und Bindemittel gewonnene Farbstoff ist wasserlöslich und wird feucht mit dem Pinsel auf den jeweiligen Bildträger, zumeist Papier, aufgetragen. Es entstehen transparente Farbschichten. Häufig wird auch der (weisse) Grund durch Aussparen zur Bezeichnung der hellsten Stellen herangezogen. Will man eine Farbschicht auf die andere legen, so muss die erstere trocken sein. Daneben gibt es aber auch ein Nass-in-Nass-Malen mit sehr weich ineinander übergehenden Tönen. Im weitesten Sinne zählen alle Farbstoffe zur den Wasserfarben, die im Unterschied zu Öl-, Wachs- oder Kunststofffarbe wasserlöslich sind (Gouache, Tempera und Freskomalerei).

Quelle: Boesner-Katalog

Ölmalerei

Die Ölmalerei ist die künstlerische Malerei mit Ölfarben und gilt als „klassische Königsdisziplin“ der Kunst, die insbesondere bei Porträt-, Landschafts-, Stillleben- und Genremalerei zur Anwendung kommt. Die Haltbarkeit und Farbbrillanz der Ölmalerei ist unübertroffen. Öl ist als Bindemittel ein Hauptbestandteil der Ölfarbe, woraus sich die Bezeichnung für die Ölmalerei ableitet. Künstler schätzen die Ölmalerei aufgrund ihrer guten maltechnischen Eigenschaften. Für die Ölmalerei wird Balsam-Terpentinöl, Harzfirnis (Dammar- oder Mastix-Harzlösung) und/oder Öl als Malmittel verwendet. Als Verdünnungsmittel dient Terpentin. Ein Ölgemälde entsteht nach der alten Malerregel „fett auf mager". Durch eine fehlerhafte Malweise, beispielsweise durch zu viel Öl oder einen zu stark saugenden Malgrund, kann das Ölbild Runzeln oder Risse bekommen. Glatt geschliffene Ölbilder neigen leichter zur Rissbildung, der Krakelüre. Bei älteren Ölbildern treten häufig Alterssprünge auf, die sich netzartig über das Bild ausdehnen. Mit der Zeit gilbt ein Ölgemälde je nach den verwendeten Ölen und Harzen. Ohne Sonneneinstrahlung, etwa bei Lagerung, verstärkt sich dieser Prozess und kann im Gegenzug durch erneute Lichteinwirkung teilweise wieder rückgängig gemacht werden. Das Ölgemälde kann nach vollständiger Trocknung und Aushärtung aller Farbschichten (oft erst nach über einem Jahr) mit einem die Oberfläche schützenden Firnis überzogen werden. Weil Öl lang braucht, um zu trocknen, bleiben die Farben dann meistens so, wie man sie aufträgt.

Quelle: Wikipedia

Acrylmalerei

Acrylfarben, -lacke oder -anstriche basieren auf Kunststoffdispersionen. Sie sind häufig mit Wasser verdünnbar und trocknen zu einem wasserfesten Film aus. Daneben gibt es aber auch Acryllacke, die auf organischen Lösungsmitteln basieren.
Die auf der Basis von polymerisierten Acrylsäureestern hergestellten Acrylharzfarben wurden erstmals Ende der 1940er Jahre in den Vereinigten Staaten, ab den frühen 1960ern auch in Europa von Künstlerfarbenfabriken für den Gebrauch in der Malerei hergestellt. Sie werden heute auch in Handwerk, Industrie und im Hobbybereich verwendet. Das Bindemittel im Acryllack ist zunächst milchig weiß und wird erst durch das Trocknen transparent. Daher werden Acrylfarben beim Trocknen minimal dunkler.
Da die Farbe mit Wasser vermischt werden kann, wird sie bisweilen anstelle von Wasserfarbe und Wandfarbe verwendet. Acrylfarbe kann ebenfalls als Alternative oder Ergänzung zur Ölfarbe und mit den meisten hier üblichen Maltechniken verwendet werden. Die Trockenzeit der reinen Acrylfarbe ist sehr kurz, kann aber mit Malmitteln künstlich verlängert werden. Die Farbe kann in Impastotechnik mit Pinseln oder Malmessern aufgetragen werden und trocknet auch in starken Schichten ohne Risse. Mit Wasser verdünnt kann die Acrylfarbe lasierend vermalt werden. Mit Hilfe von Acrylbinder können, ähnlich wie in der Aquarellmalerei, dünne Lasuren gelegt werden. Die getrocknete Farbe ist leicht glänzend und bildet einen elastischen Film auf dem Malgrund. Acrylfarbe kann auf jedem fettfreien Malgrund (Leinwand, Holz, Metall und andere) verwendet werden. Bei gleichzeitiger Verwendung von Ölfarben kann die Acrylfarbe als Untermalung angelegt werden.

Quelle: Wikipedia

Zeichnen

Eine Zeichnung ist ein (Ab-)Bild, das ein Motiv (Sujet) in unterschiedlich stark vereinfachender Weise mit Linien und Strichen darstellt, was Zeichnungen von der Malerei unterscheidet, welche ein Motiv durch den Einsatz von Farben und Tonwerten darstellt. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich als Fachausdruck für alle nichtmalerischen zweidimensionalen Darstellungen der Ausdruck Grafik etabliert, der auch verdeutlicht, dass „zeichnen“ begriffsgeschichtlich mit „Zeichen“ verwandt ist. Zu den Grafiken zählen neben der Zeichnung auch Drucke, Mosaike und Sgraffito. Nach der klassischen Auffassung betont eine Zeichnung im engeren Sinne die Umrisslinien eines Motivs. Diese Linien können mit Hilfe von weiteren Strichen (Schraffuren) ergänzt werden, um einen räumlichen Eindruck zu erzeugen. Die Darstellung ist dabei entweder monochrom oder verwendet vorgegebene Farben, die vor dem Auftragen nicht zusammengemischt werden. Heute kommen in der künstlerischen Zeichnung allerdings zahlreiche Mischtechniken zum Einsatz, durch die in der Praxis die akademische Grenze nicht immer eindeutig zu ziehen ist. Bereits die Pinselzeichnung setzt neben Linien und Strichen die Lavierung als Darstellungsmittel ein. In der Regel ist die künstlerische Zeichnung eine Handzeichnung (auch Freihandzeichnung). (Informationsquelle: Wikipedia). Ich persönlich konnte viel von der Technik des Zeichnens mit der rechten bzw. linken Hirnhälfte profitieren, welche ich auch im Unterricht vermittle.

Quelle: Wikipedia